Abends wird es still, und dann fehlt der Mensch, der sonst da war. Am Tag gibt es Arbeit, Telefonate, Wege. Am Abend fällt das weg. Man sitzt in der Küche, im Wohnzimmer, im Auto vor der Haustür, und auf einmal ist der Platz neben einem leer. Wer einen Verstorbenen nicht vergessen will, sucht oft genau in dieser Stunde nach einem Wort, das er sagen kann.
Vielleicht sind Sie heute Abend zum ersten Mal allein. Vielleicht liegt das Begräbnis noch vor Ihnen. Vielleicht ist es Monate her, und die Leute denken, es sei vorbei. Das Abendgebet für Verstorbene hat keinen festen Ablauf. Es braucht keine Kirche, kein Buch und keine bestimmte Uhrzeit. Es braucht nur Sie und den Namen dieses Menschen.
Auf dieser Seite finden Sie Gebete für verschiedene Abende: am Grab, zu Hause vor dem Begräbnis, für den Ehepartner, für Eltern und Großeltern. Dazu steht, was die katholische Kirche über das Beten für die Toten lehrt und was sie offenlässt. Wenn Sie mögen, beginnen Sie mit einem der Gebete und bleiben Sie danach noch einen Moment sitzen.
Tagsüber hält der Alltag zusammen. Man muss einkaufen, zur Arbeit, ans Telefon. Erst am Abend kommt die Stunde, in der früher geredet wurde. Beim Essen, vor dem Fernseher, im Bett. Dann merkt man, dass niemand mehr antwortet. Der Schmerz kommt nicht, weil man schwach ist, sondern weil die Gewohnheit noch da ist. Die Hand greift zum Telefon, und mitten in der Bewegung fällt es ein: dieser Anruf geht nicht mehr.
In dieser Stunde hilft es, etwas zu tun, was man sonst nicht tut. Man kann den Namen des Verstorbenen laut sagen. Man kann eine Kerze anzünden. Man kann das Licht im Flur brennen lassen, wenn man es sonst ausmacht. Solche kleinen Handlungen sind kein Aberglaube. Sie geben dem Abend eine Form, in der die Trauer Platz hat. Wer abends betet, tut nichts anderes, als sich mit dem Verstorbenen und mit Gott an einen Tisch zu setzen.
Die Kirche kennt für diese Stunde die Abendgebete. Das offizielle Nachtgebet heißt Komplet, es ist die letzte der sieben Horen des Stundengebets. Es endet mit dem Lobgesang des Simeon aus dem Lukasevangelium und mit einem marianischen Schlussgebet. Priester und Ordensleute sind zum Stundengebet verpflichtet, Laien nicht. Wer es betet, betet trotzdem mit der ganzen Kirche, auch allein im Zimmer. Für das eigene Abendgebet mit einem Verstorbenen gilt das nicht: es ist ein privates Gebet, ohne feste Form, ohne feste Zeit, ohne geweihten Ort.
Manchmal will man am Abend nicht bloß schweigen. Man will etwas sagen, aber die Worte liegen nicht bereit. Dann hilft es, ein Gebet zu sprechen, das ein anderer geschrieben hat. Es trägt einen durch die Minuten, in denen man selbst nicht weiterweiß. Nehmen Sie sich Zeit dafür. Setzen Sie sich hin, wo es ruhig ist. Legen Sie das Telefon weg. Sie können den Namen des Verstorbenen vorher aussprechen, einmal, leise.
Herr, es ist Abend geworden, und dieser Mensch fehlt. Ich sage den Namen noch einmal, weil er nicht verschwinden soll. Danke für alles, was wir miteinander hatten, für das, was ich nie gesagt habe, und für das, was ich jetzt nachhole, indem ich bete. Wenn etwas unausgesprochen geblieben ist, nimm du es und mach Frieden daraus. Schenke Ruhe den Toten und Trost den Lebenden. Amen.
Gebetstext, eigene Formulierung. Der Name wird beim Beten eingesetzt.Wer zum ersten Mal so betet, wird merken, dass die Stimme anders klingt als beim gewohnten Gebet. Das ist kein Zeichen von Unglauben. Es ist die Nähe des Verstorbenen, die den Worten einen anderen Klang gibt. Lassen Sie das zu, ohne es zu bewerten.
Manche Menschen schreiben das Gebet selbst auf und legen den Zettel neben das Bett. Andere sprechen frei, ohne Vorlage. Beides ist möglich. Wer unsicher ist, kann mit wenigen Sätzen beginnen und später mehr sagen. Das Gebet wächst mit der Zeit, in der man es spricht.
Das Requiem aeternam ist eines der ältesten Gebete für Verstorbene. In der Form für die Toten lautet es: Ewige Ruhe schenke ihnen, o Herr, und das ewige Licht leuchte ihnen. Bei dir ist Vergebung und ewiges Leben. Es ist kurz genug, um es an jedem Abend zu sprechen, auch wenn man müde ist. Man kann es am Bett sagen, an der Haustür, auf dem Weg vom Auto ins Haus.
Ewige Ruhe schenke ihnen, o Herr, und das ewige Licht leuchte ihnen. Bei dir ist Vergebung und ewiges Leben. Amen.
Ewige Ruhe, das Gebet aus der Totenliturgie, in der Form für die Verstorbenen.Das Requiem aeternam steht auch am Anfang jeder Totenmesse und wird am Ende vieler Andachten gesprochen. Wer es abends betet, stellt sich damit in eine lange Reihe von Trauernden, die dieselben Worte benutzt haben. Das trägt, auch wenn man es nicht spürt.
Es lässt sich gut mit dem Namen des Verstorbenen verbinden. Man kann ihn vor dem Gebet nennen oder mitten hineinnehmen. Die Kirche kennt diese Verbindung. In ihren offiziellen Fürbitten werden Verstorbene immer mit Namen genannt.
De profundis ist der lateinische Anfang von Psalm 130: Aus der Tiefe rufe ich zu dir. Der Psalm gehört zur Totenliturgie und wird oft am Grab oder bei einem Totengebet gesprochen. Er ist kein Trostgebet. Er nimmt die Tiefe ernst, in der man steht, und ruft von dort aus zu Gott. Wer abends nicht beten kann, weil die Worte fehlen, kann diesen Psalm langsam lesen und nach jedem Vers eine Pause machen.
Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir. Herr, höre meine Stimme, lass deine Ohren merken auf die Stimme meines Flehens. Wenn du, Herr, Sünden ansehen wolltest, wer könnte bestehen? Denn bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte.
Psalm 130, in der Übersetzung Martin Luthers von 1912.Der Psalm endet nicht in der Tiefe. Er endet mit der Erwartung, dass Gott nahe ist. Wer ihn abends liest, braucht nicht bis zum letzten Vers zu kommen. Man kann an einer Stelle stehen bleiben, die einen trifft, und sie wiederholen.
In Klöstern wird Psalm 130 seit Jahrhunderten in der Nacht gebetet, oft für die Verstorbenen des eigenen Hauses. Wer ihn allein spricht, betet also nicht allein. Er betet mit einer Gemeinschaft, die über die eigene Wohnung hinausgeht.
Viele Menschen gehen abends zum Grab, wenn die anderen weg sind. Dann ist der Friedhof leer, die Wege sind still, und man kann laut sprechen, ohne dass jemand zuhört. Nehmen Sie sich vor, nicht zu lange zu bleiben, wenn es kalt ist. Ein paar Minuten reichen. Stellen Sie sich an das Grab, atmen Sie ruhig, und beginnen Sie erst dann zu beten. Das Kreuzzeichen am Anfang ist keine Pflicht, aber es hilft, den Moment zu beginnen.
Herr, hier steht der Name auf dem Stein. Ich bringe keine Worte mit, die ich mir zurechtgelegt habe, sondern nur mich. Du kennst den Menschen, dessen Name hier eingeschrieben ist, besser als ich ihn gekannt habe. Halte ihn, wie du die hältst, die dir gehören. Und lass mich nach Hause gehen mit einem ruhigeren Herzen. Amen.
Gebetstext, eigene Formulierung, für den Abend am Grab.Wer regelmäßig abends zum Grab geht, kennt bald die Geräusche des Friedhofs. Das Tor, das ins Schloss fällt, das Laub unter den Schuhen, die Stille zwischen den Reihen. Diese Geräusche werden mit der Zeit vertraut und geben dem Gebet einen Ort.
Manche Menschen sprechen am Grab mit dem Verstorbenen, als wäre er anwesend. Das ist kein Widerspruch zum Gebet. Es ist eine Form, in der die Trauer sich ausdrückt. Gott kennt diese Sprache. Man muss sie nicht erklären.
Der Abend vor dem Begräbnis ist anders als alle späteren Abende. Der Sarg oder die Urne ist da, oder auch nicht. Verwandte sitzen im Wohnzimmer, manche reden, manche schweigen. Es gibt nichts mehr zu tun. Alle Entscheidungen sind gefallen. In dieser Leere hilft ein Totengebet, das jemand anführt. Es muss kein Priester sein. Ein Familienmitglied kann es sprechen, und die anderen beten mit oder hören zu.
Gott, wir sind heute Abend zusammengekommen, weil ein Mensch fehlt. Wir legen diesen Abend vor dich und jeden, der um ihn trauert. Nimm die Last von dem, der sie jetzt allein tragen muss. Schenke Frieden dem, der gegangen ist, und Frieden diesem Haus. Amen.
Gebetstext, eigene Formulierung, für das Totengebet zu Hause.Wer das Gebet anführt, muss nicht fromm sein. Es genügt, dass er anfängt und die anderen mitgehen lässt. Manche Familien sprechen abwechselnd, andere schweigen gemeinsam. Auch das Schweigen kann ein Totengebet sein.
Wenn Kinder dabei sind, kann man ihnen vorher sagen, was geschieht. Sie dürfen zuhören, mitbeten oder leise im Zimmer bleiben. Kinder verstehen den Tod anders als Erwachsene, aber sie spüren, dass dieser Abend ein anderer ist.
Nach vielen Jahren Ehe ist der Abend an einen anderen Menschen gebunden. Man hat sich abends gefragt, wie der Tag war. Man hat sich gestritten, versöhnt, ferngesehen, Tee gekocht. Wenn dieser Mensch stirbt, fehlt dieser Mensch, und mit ihm die eigene Rolle in dieser Stunde. Man weiß nicht mehr, wer man am Abend sein soll. Das ist eine eigene Art von Trauer, die oft niemand sieht.
Herr, das Bett ist zu groß geworden. Abends merke ich am meisten, dass ein Mensch fehlt, der so lange da war. Ich weine, und das gehört dazu. Sei du in diesem Zimmer, wie du in jedem Zimmer bist. Gib mir Schlaf und für morgen einen Grund, aufzustehen. Amen.
Gebetstext, eigene Formulierung, für den Abend nach einem Verlust.Manche sprechen abends laut mit dem Verstorbenen, als säße er noch am Tisch. Andere schweigen und zünden nur eine Kerze an. Beides ist erlaubt. Die Kirche hat für diese Stunde keine Vorschrift. Sie kennt nur die Treue, mit der Menschen über Jahre hinweg beten.
Mit der Zeit verändert sich das Gebet. Aus dem Schmerz wird manchmal Dankbarkeit, manchmal bleibt der Schmerz. Beides darf sein. Wer abends betet, muss nicht auf ein bestimmtes Gefühl warten. Das Gebet selbst trägt durch die Stunde.
Für Eltern zu beten ist etwas anderes als für einen Partner. Man hat ihnen viel zu verdanken, und man hat oft etwas offen gelassen. Manche Sätze wurden nie gesagt. Manche wurden zu oft gesagt. Am Abend kommt beides hoch. Ein Gebet für verstorbene Eltern muss diese Geschichte nicht glatt machen. Es kann sie mit hineinnehmen und vor Gott legen, so wie sie ist.
Guter Gott, ich danke dir für die Menschen, von denen ich komme, für ihre Arbeit, für ihre Fehler und für alles, was sie mir mitgegeben haben. Was ich ihnen nie gesagt habe, sage ich jetzt: Danke. Lass sie in deinem Frieden sein. Und lass mich an dem, was sie mir mitgegeben haben, bleiben. Amen.
Gebetstext, eigene Formulierung.Manche Menschen beten für ihre Eltern mit den Worten, die diese selbst gebraucht haben. Ein altes Gebetbuch, eine bekannte Formel, ein Lied aus der Kindheit. Solche Worte verbinden die Generationen und machen den Abend weniger leer.
Wer den Eltern etwas schuldig geblieben ist, kann das im Gebet aussprechen. Gott kennt die Geschichte, die zwischen Eltern und Kindern liegt. Man muss sie nicht beschönigen und nicht verschweigen. Man kann sie hinlegen und loslassen.
Das Ave Maria ist kurz und lässt sich gut wiederholen. Viele Menschen beten es am Abend für einen Verstorbenen, oft mehrere Male. Man kann es mit dem Namen verbinden: bitte für ihn, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Der zweite Teil des Gebets bittet um Fürbitte, und genau das ist der Sinn. Man bittet Maria, für den Verstorbenen zu bitten, so wie man selbst für ihn bittet.
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
Gegrüßet seist du, Maria.Das Ave Maria lässt sich gut mit dem Rosenkranz verbinden. Wer abends zehn oder zwanzig Mal betet, findet einen Rhythmus, in dem die Trauer zur Ruhe kommt. Der Rosenkranz hat keinen Endpunkt, an dem man fertig sein muss.
Manche Menschen beten das Ave Maria am Abend auch für sich selbst. Das ist kein Widerspruch. Wer für einen Verstorbenen bittet, bittet immer auch um den eigenen Frieden. Maria wird in beiden Bitten angesprochen.
An vielen katholisch geprägten Orten sind der neunte und der vierzigste Tag nach dem Tod feste Termine des Gedenkens. Die Familie kommt zusammen, oft wird eine Messe bestellt, danach isst man gemeinsam. Diese Tage sind Volksfrömmigkeit und keine Sakramente. Vorgeschrieben sind sie nicht. Trotzdem geben sie der Trauer einen Rahmen. Man muss nicht selbst entscheiden, wann man trauert. Der Kalender nimmt einem die Entscheidung ab.
Der neunte Tag liegt noch nah am Begräbnis. Die Wunde ist offen, die Wohnung ist vielleicht noch nicht geordnet, die Formalitäten laufen. Der vierzigste Tag liegt weiter weg. Die ersten Wochen sind vorbei, die Anteilnahme der anderen lässt nach, und der Alltag hat begonnen. Beide Tage treffen einen an einer anderen Stelle. Am Abend davor und am Abend danach beten viele Menschen allein, auch wenn die Familie tagsüber zusammen war.
Für einen Verstorbenen kann man eine Messe bestellen. Das Gebet der Kirche für die Toten wird in der Eucharistie gefeiert, und das ist mehr als ein privates Gebet. Fragen Sie im Pfarrbüro nach, wenn Sie eine Seelenmesse wünschen. Sie können den neunten und den vierzigsten Tag auch ohne Messe begehen. Ein Abendgebet zu Hause genügt. Wichtig ist nicht die Form, sondern dass der Mensch nicht vergessen wird.
Die Kirche kennt kein Gebot, das ein Abendgebet vorschreibt. Das Abendgebet ist eine Empfehlung, keine Verpflichtung, und niemand sündigt, der es unterlässt. Wer abends zu müde ist, darf schlafen gehen. Wer nicht beten kann, darf schweigen. Die Kirche betet für alle Verstorbenen, auch für die, für die niemand betet. Sie überlässt das Urteil Gott. Wer betet, muss nicht wissen, wo ein Mensch ist.
Man kann auch für einen verstorbenen Menschen beten, der nicht katholisch war oder der nicht mehr praktiziert hat. Die Kirche betet seit den ersten Jahrhunderten für die Toten und macht dabei keine Bedingungen, die sie nicht kennt. Zu den Werken, die die Kirche für die Toten kennt, gehören das Gebet, die Messe und das Almosen. Geben Sie etwas, wenn es Ihnen hilft. Das Gebet bleibt trotzdem das Erste.
Die Lehre vom Fegefeuer sagt, dass nach dem Tod eine Reinigung geschieht. Die Kirche sagt nichts über die Dauer und die Art dieser Reinigung. Wer mehr wissen will, findet das Fegefeuer an anderer Stelle erklärt. Wichtig ist etwas anderes: Beten ersetzt nicht, was ein Arzt, ein Therapeut oder eine andere Hilfe leisten kann. Angst in der Nacht und Schlaflosigkeit haben manchmal körperliche Ursachen. Suchen Sie dann Hilfe, und beten Sie daneben.
Sie brauchen keine besondere Form. Nennen Sie den Namen, sprechen Sie ein Gebet wie das Requiem oder ein Ave Maria, oder sagen Sie mit eigenen Worten, was Sie auf dem Herzen haben. Das Abendgebet der Laien ist ein privates Gebet ohne feste Zeit und ohne geweihten Ort. Sie können es am Grab, zu Hause oder im Bett beten.
Das Requiem aeternam bittet Gott, dem Verstorbenen Ruhe zu schenken und ihm mit seinem Licht nahe zu sein. Die Bitte richtet sich an Gott, nicht an den Verstorbenen. Sie bittet nicht darum, dass der Mensch zurückkommt, sondern dass er bei Gott geborgen ist. Bei dir ist Vergebung und ewiges Leben, heißt es weiter.
De profundis ist der lateinische Anfang von Psalm 130, Aus der Tiefe rufe ich zu dir. Der Psalm gehört zur Totenliturgie und wird oft am Grab oder beim Totengebet gesprochen. Er ist kein Trostgebet, sondern ein Ruf aus der Not. Am Ende steht die Hoffnung, dass bei Gott Vergebung ist und man auf sein Wort warten darf.
Ja. Beten muss nicht laut sein und nicht in Sätzen. Sie können schweigen, eine Kerze anzünden oder einfach sitzen bleiben. Gott kennt Ihre Gedanken, auch die, für die Sie keine Worte finden. Wenn Ihnen nichts einfällt, können Sie einen Psalm langsam lesen und nach jedem Vers eine Pause machen. Auch das ist Gebet.
Das sind zwei Gedenktage nach dem Tod, die an vielen katholisch geprägten Orten begangen werden. Die Familie kommt zusammen, oft wird eine Messe bestellt. Diese Tage sind Volksfrömmigkeit und keine Sakramente. Vorgeschrieben sind sie nicht. Sie geben der Trauer einen Rahmen, an dem sich die Familie orientieren kann.
Die Kirche kennt für die Toten das Gebet, die Messe und das Almosen. Sie können eine Seelenmesse bestellen und im Pfarrbüro nachfragen. Sie können etwas spenden oder jemandem helfen. Auch das Grab zu pflegen und den Namen des Verstorbenen auszusprechen gehört dazu. Das Gebet bleibt aber das Erste und Einfachste.
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